Der Gong und das Meer der Obertöne
Ah, endlich wieder! Ich spüre, wie Stephanie meinen Rand berührt – warm, sicher, voller Absicht. Diesmal hat sie den kleinen schwarzen Reiber in der Hand. Oh, der ist frech, leicht, präzise – genau richtig, um meine Obertöne zum Tanzen zu bringen.
Zuerst streichelt sie mich sanft, und ich merke, wie die Schwingungen in mir erwachen, wie kleine Wellen, die zaghaft über meine Oberfläche kriechen. Dann, ein bisschen schneller, ein wenig kräftiger – und plötzlich entfaltet sich ein Klangmeer. Die Obertöne tanzen aus mir heraus wie tausend winzige Lichter, die durch den Raum wirbeln.
Ich höre, wie die Zuhörenden den Atem anhalten, wie sie langsam einsinken in dieses vibrierende Meer. Und dann sehe ich es – in ihren Augen, in ihrer Körperhaltung: Wale. Große, sanfte, tanzende Wale, die sich durch die Wasserwellen bewegen, als würden sie sich liebevoll unterhalten. Oh ja, das sind meine Geschwister jetzt, sie schwimmen durch den Klang, wir alle sind verbunden.
Stephanie lächelt, wechselt vom sanften Anreiben meines Tamtams zu kräftigeren Schlägen. Ich antworte ihr, wie immer: ein tiefes Brummen, das sich mit den Obertönen verbindet. Zusammen steuern wir die Reise der Zuhörenden: mal sanft, mal wuchtig, mal flüsternd. Ich spüre ihre Freude, ihre Neugier, ihre tiefe Entspannung.
„Noch ein wenig intensiver… ja, genau so!“, scheint sie zu denken, und ich gebe alles, was ich habe. Jeder Schlag, jedes sanfte Streichen ist ein Gespräch zwischen uns: ich, der Gong, und sie, meine Spielerin. Und während die Menschen in diesem Meer aus Klang treiben, lachen die Wale leise, spielen und schwingen mit.
Am Ende bleibt ein Nachhall – ein warmer, leuchtender Schimmer. Die Zuhörenden atmen tief durch, lächeln, sind berührt. Und ich? Ich liege still, zufrieden, voller Schwingungen, die noch in der Luft tanzen, während ich darauf warte, dass Stephanie mich wieder ruft.
Denn wir beide wissen: Das Spiel ist nie wirklich vorbei. Es lebt weiter – in den Herzen, in den Körpern, in jedem Atemzug derer, die heute mit uns durch das Meer der Obertöne getaucht sind.
Gongs anreiben – der Tanz der Schwingungen
Das Anreiben eines Gongs ist eine Technik, die ähnlich wie das Anreiben von Klangschalen funktioniert. Statt ihn mit einem Schlag zu aktivieren, gleitet ein Reiber oder Schlägel mit weichem oder mittelhartem Kopf entlang des Gongrands. Das Ziel: die Obertöne sanft hervorzulocken und einen kontinuierlichen, wogenden Klang zu erzeugen, der sich nach und nach aufbaut.
Wie funktioniert es?
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Der Reiber: Meist aus Holz, Filz, Gummi oder mit Leder überzogen. Für größere Gongs empfiehlt sich ein stärkerer, etwas schwerer Reiber.
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Ansetzen am Rand: Der Reiber berührt den Rand des Gongs schräg oder leicht aufgesetzt.
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Gleichmäßige Bewegung: In langsamen, kreisenden Bewegungen gleitet der Reiber rund um den Gongrand. Dabei entstehen resonante Obertöne, die sich nach und nach zu einem vollen Klang entwickeln.
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Kontrollierter Aufbau: Durch Variieren von Druck, Geschwindigkeit und Winkel kann man den Ton sanft beginnen, langsam wachsen und schließlich zu einem tiefen, vollen Sustain führen.
Wirkung
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Der Gong entfaltet tiefe, schwebende Obertöne ohne plötzliche Anschläge.
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Ideal für Meditation, Klangtherapie oder Rituale, weil die Schwingungen sanft in Raum und Körper übertragen werden.
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Beim Anreiben entsteht ein kontinuierlicher, hypnotischer Klangfluss, der Zuhörer*innen tief berührt.
Das leidige rechtliche
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Artikelnr.: pi-45-9
Qualität und Sicherheit
Der Schlägel ist für den normalen Alltagsgebrauch geeignet.
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Nelkenweg 2
23879 Mölln
Telefon: 04542 9854088
E-Mail: moin@1008-kostbarkeiten.de
Hersteller / Importeur
Stephanie Lier von 1008-Kostbarkeiten
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Herkunftsland: nepal
